17. September 2020, |Wien

 Frewilligenarbeit zur Unterstützung der nächsten Generation

Gerade hat die Schule wieder angefangen!

Was oft vergessen wird, ist, dass auch nach dem obligatorischen Vormittag im Schulgebäude viel Schüler*innen Unterstützung benötigen. Ob bei den Hausübungen oder bei Freizeitaktivitäten: Hier kommen Freiwillige verschiedener Organisationen ins Spiel, die sich genau um diese Bedürfnisse kümmern! Insbesondere das letzte Schuljahr ist sowohl an Kindern als auch an Erwachsenen nicht spurlos vorüber gegangen. Nach dem Social Distancing, dem plötzlichen Distance Learning und den vielen Stunden, die in den eigenen vier Wänden verbracht werden mussten, geht jetzt der Schulalltag wieder los.

Aus diesem Grund werden hier vier Organisationen vorgestellt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kinder und Jugendliche im schulischen Alltag zu unterstützen!

Big Brothers Big Sisters - die 1:1 Mischung

Mentor*in von einem Kind oder Jugendlichen zu werden gibt ihr/ihm die Chance, ihre/seine Potentiale zu entdecken und zu entwickeln! Big Brothers Big Sisters setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche wieder Kind sein dürfen. Die Mentor*innen gehen speziell auf die Interessen der jungen Menschen ein und unterstützen sie, auch wenn es um schulische Herausforderungen geht.

Lernen macht Schule - Student*innen werden Buddies

©Christian Dusek

Die WU, die Caritas und die REWE AG haben gemeinsam das Projekt „Lernen macht Schule“ auf die Beine gestellt. Bei diesem Projekt geht es darum, dass sozial benachteiligte Schüler*innen von Student*innen beim Lernen unterstützt werden. Ob nun analog- in Form von Hilfe bei den Hausaufgaben – oder digital, wenn es nur um eine kleine Verständnisfrage geht – die engagierten Buddies helfen, das Problem gemeinsam zu lösen!

Caritas Lerncafès - ein Nachmittag für eine Zukunft

© Daniel Gollner

In den Caritas Lerncafés unterstützen freiwillige Mitarbeiter*innen Kinder und Jugendliche bei ihren Hausaufgaben, betreuen sie am Nachmittag und zeigen ihnen, dass Lernen auch Freude bedeuten kann. Neben einer gesunden Jause und Freizeitbeschäftigungen werden sie in Kleingruppen betreut und bekommen Techniken vermittelt, wie man überhaupt Lernen lernt!

Das Oma/Opa- Projekt - zwei Generationen, die einander Zeit schenken

©Verein NL40

Bei dem Oma/Opa- Projekt des Vereins NL40 geht es darum, ältere Menschen mit Kindern und Jugendlichen aus bildungs- und sozial benachteiligten  Familien zusammenzubringen. Dabei stärken sie einander, denn Kinder und Jugendliche werden beim Lernen unterstützt und Senior*innen bekommen einen Perspektivwechsel. Senior*innen schaffen ein besseres Verständnis für ein interkulturelles Zusammenleben, und Kinder gewinnen eine Bezugsperson, die mit ihnen lernt, spielt und sich Zeit für sie nimmt.

Warum sind diese Projekte so wichtig?

Gerade jetzt brauchen junge Menschen mehr schulische Unterstützung denn je, da durch das plötzliche Distance Learning viel Unterrichtsstoff untergegangen ist, nicht ausreichend wiederholt werden konnte und in manchen Fällen nicht einmal beim Kind angekommen ist. Das ist Unterrichts und- Lernzeit, die im obligatorischen Schulunterricht nicht aufgeholt werden kann!

Wenn DU dich bei einer der vier Organisationen freiwillig engagieren möchtest, um Kindern bessere Zukunftschancen zu ermöglichen, dann melde dich direkt bei den Organisationen, werde Mentor*in!

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